Naturgemäße Gartenbewirtschaftung bestimmt 2015 die Vereinstätigkeit - Bericht von der Jahreshauptversammlung

 

Die Bemühungen um eine naturgemäße Gartenbewirtschaftung stehen im Mittelpunkt unserer Vereinstätigkeit. Dies hat die Jahreshauptversammlung vom 12. 04. 2015 mit der Annahme des Arbeitsprogramms für 2015 einstimmig bestätigt. Neben fachlichen Schulungen und Anleitungen ist der Besuch der Landesgartenschau in Oelsnitz / Erzgeb. vorgesehen.  

Mit der Rechenschaftslegung des Vorstandes konnte im gärtnerischen und finanziellen Bereich eine gute Bilanz gezogen werden, die bestätigt wurde. Nach einigen Jahren der finanziellen Not ist es gelungen, eine gute finanzielle Basis zu schaffen. Neben der verstärkten finanziellen Belastung aller Mitglieder konnten auch durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit nicht geringe finanzielle Mittel requiriert werden. Mit einer schrittweisen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge 2016 und 2017 wird der inflationären Entwicklung im Land Rechnung getragen. Damit kann in den nächsten Jahren die Liquidität des Vereins gesichert werden.


Durchschnittlich hat jeder Gartenfreund 2014 16, 09 Stunden zur Pflege unserer Gemeinschaftsanlagen erbracht.

Folgende Gartenfreunde wurden geehrt:  Maik Markgraf für die meisten Aufbaustunden

                                                                           Walter Peter für 40-jährige Mitgliedschaft

                                                                           Roland Schubert zum 75. Geburtstag.






Auf dem Vorplatz unseres Gartenheimes wurde anlässlich der JHV eine kleine „Technikschau“ von im Vereinsbesitz befindlichen Gartengeräten gezeigt. Erstmals konnte dabei der Rasentraktor vorgeführt werden. Damit verbunden ist eine Erleichterung der Bearbeitung der „Bergwiesen“ und der Transporte im bergigen Gelände. Der Rasentraktor ist mit einem Grasschneider und einem Anhänger ausgestattet. 
 



  1. Mit der weiteren Ausgestaltung des Naschgartens (Parzelle 11) werden weitere Prämissen der naturgemäßen Gartenbewirtschaftung umgesetzt.
  2. Die geplanten Umbauten im Gartenheim werden fortgesetzt.
  3. Der Verein unterstützt die Bürgerinitiative „Gegenwind“, um die Schaffung eines Windparkes, entlang der Autobahn A 72, abzuwenden.     

 

Unser neues Gartenmitglied Peter Thieme











                          

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 Öffentliche Zugänglichkeit der Kleingartenanlage   


   

Unsere Kleingartenanlage, die landschaftlich sehr reizvoll  in Hanglage am Kiefernbusch liegt bietet einen herrlichen Rundblick auf das Erzgebirge, Vogtland und Zwickauer Oberland. Dies wunderbare Aussicht wird vielfach von Einwohnern und Gästen genutzt. Die 4 eingerichteten Ruheplätze bieten Gästen und Vereinsmitgliedern Entspannung und Ehrholung.                                                                                                                       Das Haupttor ist in den Monaten April bis Oktober von 8.00 bis 20.00 Uhr, die Fußgängerpforte ganzjährig, geöffnet.                                                                                 Das alljährlich am 30. April durchgeführte Walburgisfeuer am ,, Garten der Begegnung"nist für jung und alt ein beliebter Treffpunkt, bei dem der Verein mit Grill- und Getränkestand präsent ist. 




Unser Verein seit 1990 – eine Zeitreise

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Im Rahmen einer Festsitzung der Mitglieder unseres Vereins am Sonnabend, dem 27. Juni 2015 im Gartenheim wurden großartige Leistungen des Vereins in den vergangenen 25 Jahren gewürdigt. Eine festlich geschmückte Kaffeetafel mit einem Kuchenbüffet bildete den würdigen Rahmen für die sehr gut besuchte Veranstaltung.

                

                             

Im Rahmen der Festrede des Vereinsvorsitzenden wurden herausragende Leistungen mehrerer Vereinsmitglieder gewürdigt. Mit den 1990 eingeleiteten politischen Veränderungen kamen auch auf unserem Kleingartenverein umfangreiche Aufgaben zu. Neben der Umsetzung der neuen Gesetzlichen Bestimmungen galt es, die insgesamt gute Entwicklung des Vereins fortzusetzen. Die neuen Bedingungen, bessere Angebote mit Baumaterialien und Maschinen, ermöglichten eine neue Qualität der Vereinstätigkeit. So konnten die Erschließung der Parzellen mit Trinkwasser, die Befestigung des Hauptweges, die Schaffung von Parkmöglichkeiten, die Umnutzung leer stehender Parzellen sowie die umfassende Erneuerung unseres Gartenheimes realisiert werden.   

          

Roland Schubert, Walter Peter, Bernd Schmidt, Peter Schnorrbusch, Günter Didion, Heinz Rößler, Ralf Herrmann und andere vollbrachten bei der Leitung und Umsetzung der Projekte herausragende Leistungen.

Dank gilt auch jenen, die in Vorstandsämtern in den letzten 25 Jahren tätig waren.

Leerstände an Parzellen und mangelnde kleingärtnerische Nutzung rückten sehr stark in den Focus der Vereinstätigkeit. Die Fachberatung nahm einen hohen Stellenwert ein und Edith und Heinz Knoll qualifizierten sich an der Gartenakademie Pillnitz für diese Tätigkeit.

Mit der Inkraftsetzung der Vereinssatzung und den dazugehörigen Ordnungen wurde dem Verein der Rahmen für eine erfolgreiche Entwicklung gegeben.

Die 4-malige Anerkennung der kleingärtnerischen und steuerlichen Gemein-

nützigkeit belegt die insgesamt gute Entwicklung.


                                                         



Katrin Rieß hat mit einer beeindruckenden Bildserie sehr nachdrücklich an diese Zeit erinnert.

Mit dem neuen Projekt der Schaffung eines „Nasch- und Lehrgartens“ in der Parzelle 11 wollen wir die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen. Schwerpunkt wird dabei die intensivere kleingärtnerische Nutzung der Parzellen sein.

Auch auf Schwächen bei der kleingärtnerischen Nutzung und mangelhafter Teilnahme am Vereinsleben wurde aufmerksam gemacht.

Mit einem Glas Sekt konnte auf diese erfolgreiche Zeit angestoßen werden.

Die Gartenfreundinnen Edith Knoll, Monika Kutzer, Renate Geick, Tatjana Herrmann und Anne Didion fertigen sehr schmackhaftes und kalorienhaltiges Tortengebäck. Noch lange nach der offiziellen Feier saßen viele Gartenfreunde beieinander und tauschten Erinnerungen aus.

Es war ein sehr schöner und harmonischer Nachmittag, der noch lange in der Erinnerung bleiben wird. Ein besonderer Dank gilt allen Protagonisten der Zusammenkunft.

Karl-Heinz Leistner